Manche Lebensphasen verlangen weniger nach Lösungen als nach Raum. Raum zum Innehalten, Spüren und Neuorientieren. Genau dort setze ich mit meiner Arbeit an.
Ich begleite Menschen, die sich oft ganz plötzlich an herausfordernden Punkten ihres Lebens wiederfinden. Dann, wenn vieles unsicher wird – bei Krankheit, Erschöpfung, Lebenskrisen, Trennung, tiefgreifenden Erfahrungen oder an inneren Wendepunkten wie beispielsweise den Wechseljahren. Zeiten, in denen der Körper oft mehr weiß als der Kopf.
In meiner Arbeit entsteht ein sicherer, achtsamer Raum ohne Druck, ohne Erwartungen, ohne „funktionieren müssen“. Ich arbeite traumasensibel und mit großer Aufmerksamkeit für individuelle Grenzen, Rhythmen und das, was gerade möglich ist. Dabei kann die Begleitung sowohl über die Yogapraxis als auch auf mentaler Ebene stattfinden – je nachdem, was gerade mehr Stabilität bietet.
Ein zentraler Fokus liegt auf der Regulation des Nervensystems. Bewegung, Atem, Wahrnehmung und innere Ausrichtung unterstützen dabei, wieder mehr Sicherheit im eigenen Körper zu finden. Ebenso wichtig sind mir Reflexion, das Erlauben von Gefühlen und bewusste Pausen – als Teil eines heilsamen Prozesses, nicht als Ausnahme. Besonders bei Erschöpfungszuständen, wie sie etwa im Zusammenhang mit Long COVID, einer Krebserkrankung oder deren Folgen auftreten können, steht ein behutsamer, ressourcenorientierter Umgang im Vordergrund.
Meine Räume sind für jeden Menschen offen, dennoch finden zu mir überwiegend Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen – bei körperlichen und emotionalen Herausforderungen, hormonellen Veränderungen, Erschöpfung oder inneren Umbrüchen. All das sind Zeiten, in denen sich vieles neu sortiert und in denen es guttut, gesehen, gehalten und ernst genommen zu werden.
Und zugleich sind es oft Zeiten, in denen sich – leise und zunächst kaum spürbar – etwas Neues ankündigt. Eine andere Art, sich selbst wahrzunehmen. Eigene Bedürfnisse mit Klarheit zu erkennen. Grenzen bewusster zu achten. Nicht mehr ausschließlich zu funktionieren, sondern sich Schritt für Schritt wieder selbst zu führen.
Meine Begleitung ist ruhig, präsent und zugewandt. Sie lädt dazu ein, dem eigenen Körper zuzuhören und den eigenen Weg in einem Tempo zu gehen, das sich stimmig anfühlt.